Prämierung Holzbaupreis Salzburg 2007

Mit 200 geladenen Gästen erfolgte die Prämierung zum Holzbaupreis Salzburg 2007 am Donnerstag, den 17. Jänner 2008 im Heffterhof in Salzburg.

Bereits zum dritten Mal hat proHolz Salzburg zur Einreichung hervorragender Projekte eingeladen. Beim Holzbaupreis Salzburg 2007 war die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg Partner. Die Auslober waren mit der Qualität der 56 Einreichungen sehr zufrieden. Die Prämierung stieß auf großes Interesse – ein Zeichen dafür, dass Holz in der Architektur und allgemein im Bauwesen eine starke, nicht mehr wegzudenkende Position innehat.



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Öffentliches Bauwerk

Innenraumgestaltung

Kunst und Sonstiges


Die 4-köpfige Jury unter dem Vorsitz von Architekt DI Josef Hohensinn aus Graz war im Herbst 2007 mehrere Tage mit der Sichtung und Beurteilung und fallweisen Besichtigung vor Ort der Projekte beschäftigt.


Die Juroren:

· Arch. DI Josef Hohensinn, Graz (Vorsitz)

· Prof.hon. DI Julius Natterer, Bois Consult Natterer SA, Etoy, Schweiz

· Ing. Mag. Siegfried Köck, GF Fachgruppe Holzindustrie, Wirtschaftskammer Tirol

· Dir. DI Mag. Nikolaus Lienbacher, Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg


Die Dokumentation zum Holzbaupreis Salzburg 2007, in der alle Einreichungen mit Abbildungen, fallweise auch kommentiert, enthalten sind, kann kostenlos bei proHolz Salzburg angefordert werden.



Auszeichnung: Einfamilienhaus Steinacher

Das 2004 errichtete Einfamilienhaus, mit seinem schlichten und kompakten Baukörper ordnet sich dem historischen Ortsverband unter. Es orientiert sich mit seiner in Lärchenholz verschindelten Fassade an dem benachbarten „Eisstadl“. Behutsam wurde mit der Einbindung des Objektes in die Umgebung umgegangen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Ortsbildschutzkommission konnte das Objekt nach Intervention des „Fachbeirats Architektur“ mit seinem schlüssigen Konzept realisiert werden. Das Erdgeschoss widmet sich dem familiären und sozialen Miteinander der Familie. Nach dem Eingangsbereich folgen Küche, Essbereich und Wohnraum, der sich mit der vorgelagerten Terrasse dem unmittelbar angrenzenden See öffnet. Im Obergeschoss befinden sich die Schlafräume, Bad und WC sowie ein großzügiger Balkon.



Bauherr Familie Steinacher, Goldegg Architektur LP Architektur Tom Lechner, Radstadt Ausführung/Statik Zimmerei-Holzbau Burgschwaiger, Schwarzach
Foto:Susanne Reisenberger-Wolf

Auszeichnung: Modellwohnbau Passivhaus Samer Mösl

Diese Wohnanlage gilt in vielerlei Hinsicht als Vorzeigeprojekt für den Passivhausstandard, der räumlichen Qualität sowie dem urbanen Bauen. Die Anlage wurde mit drei Baukörpern konzipiert und führt die benachbarte Wohnbebauung weiter. Gleichzeitig reagieren die leichte Auffächerung der Bauten und deren abgestufte Längenausdehnung auf das angrenzende Grünland. Zu Rhythmisierung und Auflockerung der Gebäude tragen auch die Balkonloggien in den „Klüften“ bei. Sie bieten mit rund 11 Quadratmetern attraktive, halb geschützte, halb exponierte Freibereiche für die winkelförmig konzipierten Wohnungen. Die Baukörper bilden sich durch Ineinanderstellen dieser dreigeschossigen Wohnungs-Winkel unterschiedlicher Ausdehnung. Der Anspruch an Nachhaltigkeit, Ökologie, Ressourcen schonendes Bauen und Energieeffizienz beschränkte sich nicht auf den Einsatz von Holz als nachwachsenden, C02-neutralen Rohstoff. Geringe Bodenversiegelung zeichnet die Anlage mit Gründächern und Regenwassernutzung aus, die natürlich belüftete Tiefgarage erhielt Oberlichten. Mit Zellulose gedämmte, atmungsaktive Außenwände, geölte Holzböden, Holz-Alufenster und Holzterrassen im Erdgeschoss tragen ebenfalls zum hohen Wohnkomfort bei.“ Zitate Norbert Mayr



Bauherr Heimat Österreich, Salzburg Architektur sps-architekten Simon Speigner, Thalgau Statik Nowy Zorn, Wien Ausführung Meiberger Holzbau, Lofer
Foto:sps-architekten

Auszeichnung: MPREIS Bramberg

Das Projekt MPREIS in Bramberg zeichnet insgesamt eine sehr überzeugende Gestaltung und Struktur aus. Als einfacher schlanker Kubus fügt sich der Einkaufsmarkt gut in die umgebende Landschaftsform ein. Ein versöhnlicher Umgang mit Natur und Umwelt. Der Markt wird mit 18 Metern frei überspannt. Die Stützen sind als V- und X-Stützen in der Außenwand integriert und sind statisch in jede Richtung ausgesteift. Diese statische Aussteifung wird bewusst gezeigt und überzeugt durch dessen Konstruktion. Dachelemente bestehen aus je zwei gekuppelten Leimbinder, die zum Auflager hin verjüngt sind. Im oberen Bereich werden diese durch gedämmte Hohlkastenelemente und im unteren Bereich durch Lärchen-Dreischichtplatten miteinander verbunden. Die Dachfläche wurde extensiv begrünt, um eine Verbesserung des Raumklimas zu bewirken. Die hervorragende Innenraumstimmung wird durch Verglasungen nach Westen und Norden mit Blick auf die umragenden Berge verstärkt. Der Sonnenschutz nach Süden wurde mit Holzlamellen aus Lärchenlatten ausgeführt. Aufgrund der Optimierung nach dem Sonnenstand ergibt sich keine Reflexion auf die dahinter liegenden Glasflächen. Holz ist auch im Inneren das bestimmende Material. Dieser Einkaufsmarkt ist ein gelungenes Beispiel für die Anwendung von Holz bei gewerblichen Objekten und beweist, dass der Einsatz der Holzbauweise nicht nur der Schicht der Einfamilienhäuser vorbehalten ist.



Bauherr MPREIS Tirol, Völs Architektur Architekten Heinz-Mathoi-Streli, Innsbruck Statik Alfred Brunnsteiner, Natters Ausführung Holzbau Maier, Bramberg
Foto:Reifmüller

Auszeichnung: Überdachung Eislaufplatz Bergheim

Das Projekt Überdachung Eislaufplatz Bergheim wird von der Jury als außergewöhnliches und beispielhaftes Projekt für den Einsatz von Holz im Sportstättenbau gesehen. Es unterstreicht in seiner Architektur und Konstruktion die Notwendigkeit des Zusammenspiels beider Schlüsselindikatoren, und setzt dahingehend ein wichtiges und unverkennbares Zeichen. Durch seine meisterliche Zurückhaltung wirkt das Objekt elegant und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Zwischen dem außen liegenden Tragsystem, dem textilen Sonnenschutz (bespannte feste und Schieberahmen) und der Dachuntersicht aus Holzrosten entsteht ein einfacher, durch unterschiedlichste Lichtstimmungen geprägter Raum. Die natürliche Belichtung erfolgt über den seitlichen Sonnenschutz und ein großes Oberlicht. Die künstliche Beleuchtung kann durch Direktbeleuchtung der Nutzfläche und/oder Indirektbeleuchtung über den Dachraum geschehen. Das Tragwerk besteht aus quergespannten Brettschichtholzträgern, die mit den Brettsperrholzplatten der Dachfläche überdeckt und ausgesteift sind. Dieses System liegt auf einem Raster aus Pendelstützen mit einzelnen ausgekreuzten Feldern auf. Zur Vermeidung der Sekundärkondensatbildung (Abkühlung gegen die Eisfläche) wurden wo möglich sägerauhe Holzbauteile (höhere Sorptionsfähigkeit) eingesetzt. Die hohe Speichermasse der Holzbauteile verhindert, durch Besonnung und Kunstlicht erwärmt, ebenso wie die gute Durchlüftung Kondensat und Schimmel.



Bauherr Freibad Bergheim Architektur mfg architekten Friedrich Moßhammer, Michael Grobbauer, Graz Statik Johann Riebenbauer, Graz Ausführung Natur Holzbau, Friedburg
Foto:Ingo Breitfuss

Auszeichnung: Infozentrum Naturpark Riedingtal

Durch seine Zurückhaltung und dem feinen Umgang mit der Natur und Landschaft ist dieses Objekt ein sehr wichtiger Beitrag zum Salzburger Holzbaupreis. Im Naturpark Riedingtal im Südosten des Bundeslandes Salzburg am Rand der Radstätter Tauern gelegen, ist das im Bereich der Schliereralm eingerichtete Naturparkzentrum die zentrale Informationsstelle des 2003 eröffneten Naturparks. Der realisierte Entwurf interpretiert den traditionellen Baukörper eines Satteldachhauses neu und entwickelt die Verwendung des traditionellen Baustoffes Holz weiter. Aus statischen Gründen sind eine Längs- und eine Querwand über Eck in Blockbauweise errichtet, während der eigentliche Informationsraum großteils ein eingesetzter Glaskörper ist. Das für Ausstellungen und Verwaltungsaufgaben genutzte offene Dachgeschoß besteht aus einer Dreiecksfalt-Konstruktion aus Brettsperrholzplatten. Zur Gänze mit Holzstapelelementen ausgeführt und mit einer ortsüblichen Dacheindeckung aus Lärchenholzschindeln fügt sich der kleine Baukörper stimmig in den Naturraum und das Ensemble der Schliereralm. Das verwendete Holz ist unbehandelt und wird natürlich verwittern.



Bauherr Verein Naturpark Riedingtal, Zederhaus Architektur Georg Steinklammer, Ainet Ausführung/Statik Zimmerei M.Bliem, St.Michael/Lungau
Foto:wolf c retter

Auszeichnung: Hotel Steinerwirt

Ein für die Jury sehr gelungenes Beispiel, wie mit einem bestehenden Gebäude im Bereich der Innenraumgestaltung und dem Einsatz von Holz umgegangen wird. Der Seminarraum wurde als Fichtenholzschale in den bestehenden Satteldachstuhl „hineingebogen“ und wird in Verbindung mit der neuen Dachterrasse zum Hotspot des oberen Hotelbereiches. Die Einrichtung sämtlicher Zimmer und Bäder sehr schlicht, einfach und geradlinig umgesetzt. Der Wunsch nach Massivholz und seinen Assoziationen war zentral, die Ausführung in Fichte massiv gebürstet und geölt eine konsequente Folge. Die Gänge im gesamten Hotel werden mit einer Kunstharzbeschichtung am Boden und einer mäandernden und sich in der Höhenlage bewegenden, einfachen Fichtenholzhaut überzogen.



Bauherr Johannes Schwaninger, Zell am See Architektur Reinhard Madritsch, Robert Pfurtscheller, Innsbruck Ausführung Steiner Holzbau, Matrei; Möbel Scheiber, Leogang; Tischlerei Tschapeller, Dölsach; Tischlerei Werkstätte, Krimml
Foto:Wolfgang Retter

Anerkennung: Haus Höll

Bauherren Eva und Norbert Höll, wünschten sich ein schlichtes, leistbares und zeitgemäßes Haus. Der Bauplatz, ein leicht geneigter Nordhang, forderte eine besondere Reaktion auf die Gegebenheiten des Ortes. Die Holzriegelkonstruktion mit Zwischendecken aus schichtverleimten Massivholz erhielt eine Stülpschalung aus sägerauher Tanne. Ein kompakter, zweigeschossiger Holzbaukörper wird auf ein Untergeschoss in Massivbauweise gesetzt. Die Auskragung der Obergeschosse ergibt einen großzügigen, überdachten Eingangsbereich. Der reizvolle Ausblick auf die umliegende Bergwelt bestimmt die Konzeption der Innenräume und der Fensteröffnungen. Das Haus gilt als wichtiger Beitrag für leistbares Wohnen.



Bauherr Familie Höll, Russbach Architektur Wolfgang Schwarzenbacher, Salzburg Ausführung/Statik Kieninger Bau&Zimmerei, Bad Goisern
Foto:Archiv Schwarzenbacher

Anerkennung: Haus HAR vom Ein- zum Zweifamilienhaus

Das ursprüngliche Gebäude aus den 1970er Jahren, stand ohne Bezug zur Natur. Der Neubau transformiert das Gebäude in seinem Erscheinungsbild und wurde mit Niedrigenergiestandard ausgeführt. Eine Erdwärmepumpe in Kombination mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung erzeugen Wärme. Die Umsetzung des Entwurfes unter den Rahmenbedingungen des Bestandes war nur in Holzbauweise möglich. Architekten und Bauherren bewiesen Mut und setzten ein Zeichen für Neues. Die Kombination des unproportionalen Bestandes mit dem sensiblen Neubau erforderte großes Fingerspitzengefühl. Die Ausführung wurde vorbildlich gelöst. Mit Tannenholz als Innen- sowie Aussenholzverkleidung wurde der Trend zu Neuem unmissverständlich weitergeführt. Im Bereich der Aufgänge werden Oberflächen aus geölten OSB-Platten durch besondere Verarbeitung aufgewertet.



BauherrIn Maria&Margit Schilchegger, Thomas Hartl, St.Martin am Tennengebirge Architektur grundstein Michael Wildmann, Irene Prieler, Wien Statik Josef Koppelhuber, Rottenmann Ausführung Pongauer Holzbau, Altenmarkt
Foto:grundstein

Anerkennung: Bürozubau Zimmerei Appesbacher

Dieses in Holzskelettbauweise ausgeführte Bürohaus einer Holzbaufirma zeigt in technischer Hinsicht und Ausführung besondere Details und wird den Anforderungen an den konstruktiven Holzschutz vorbildlich gerecht. Auskragende Vordächer und horizontale Fassadengliederung schützen die lotrechte Fassadenfläche, die in Lärche ausgeführt wurde. Im Innenbereich bestimmen geölte, bzw. gewachste Oberflächen aus Holz das Arbeitsklima in den Büroräumen. Zusätzlich verhindern das Gründach und die Schattenlamellen eine sommerliche Überwärmung. Für die kalte Jahreszeit wurde in den Büroräumlichkeiten eine Niedertemperatur-Flächenheizung angebracht. Dieser Zubau als „Flieger“ - der Denkwerkstatt – versteht sich als Momentaufnahme mit Blick nach Vorne.



Bauherr Zimmerei Appesbacher, Abersee Architektur Ablinger,Vedral & Partner, Wien Ausführung/Statik Zimmerei Appesbacher, Abersee
Foto:Appesbacher

Anerkennung: MPREIS Stuhlfelden

Die durch ihr architektonisches Engagement bereits weit über Tirols Grenzen hinaus geschätzte Lebensmittelmarktkette Mpreis tastet sich mit dieser in Stuhlfelden errichteten Zweigstelle in neue geografische Breiten vor. Die Besonderheit dieses MPREIS richtet sich auf die Architektur, welche die Dynamik des Marktes verdeutlicht. Offenheit und Flexibilität sowie persönliches Interesse an Kultur, Architektur und Risiko zeichnen die Bauherren Hansjörg und Anton Mölk aus. Das Gebäude ist ein Holzskelettbau, der auf einer Stahlbetondecke errichtet wurde. Die Skelettaussteifungen aus Flachstahl werden als durchgehendes statisches und gestalterisches Element sichtbar geführt. Durch die Lage des Hauptträgers an den Längsseiten scheinen die Querträger im Raum zu schweben. Der größte Teil der Fassade besteht aus Glas. Geschlossen sind nur die Attika und der Lagerbereich. Das Dach ist begrünt.Die Vielschichtigkeit verbirgt sich im Raumeindruck, in Details und im Umgang mit unserem primären Baumaterial Holz.



Bauherr MPREIS Tirol, Völs Architektur Holzbox Tirol, Innsbruck Statik Alfred Brunnsteiner, Natters Ausführung Holzbau Schafferer, Navis
Foto:Ingo Breitfuss

Anerkennung: Österreichhaus Bischofshofen

Das Gebäude wurde teils in Massivholzbauweise mit vorgefertigten kreuzschichtverleimten Elementen sowie mit Holzrahmen errichtet und setzt sowohl beim Satteldach als auch bei den Wänden auf eine Lärchenholz-Schindelfassade. Großzügige Glasfronten an der Stirnseite sowie im Erdgeschoss verschmelzen den Innenraum mit der äußeren Umgebung. Das Österreich Haus wurde bei den Olympischen Spielen in Turin temporär in Sestriere errichtet und erlangte in kürzester Zeit großes Aufsehen und Interesse in der Bevölkerung. Für dieses Ereignis wurde in kürzester Zeit das Haus produziert, geliefert und vor Ort montiert. Eine Meisterleistung aller beteiligter Akteure. Nach den Olympischen Winterspielen wurde das Gebäude abtransportiert und in Bischofshofen zur Nachnutzung neu aufgestellt. Die Qualität des Hauses am jetzigen Standort spiegelt nicht mehr jene von Sestriere wieder,da der sensible Umgang mit dem Gebäude, dessen Geschichte und Ruhm nicht gewahrt wurde.



Bauherr Tourismusverband Bischofshofen Architektur LP Architektur Tom Lechner, Radstadt Statik Josef Koppelhuber, Rottenmann Ausführung ARGE Schmidl, Lottermoser, Burgschwaiger, Pongauer Jägerzaun
Foto:Angelo Kaunat

Anerkennung: Glockenstuhl Pfarrkirche Bergheim

Die Errichtung des Glockenstuhles im Jahre 2004 wurde in einer traditionellen zimmermannsmäßigen Konstruktion aus kernfreiem Lärchenholz durchgeführt. Die Herausforderungen bestanden dabei beim Abriss des bestehenden Glockenstuhles und der Erschließungsstiege von oben nach unten und dem Aufbau von unten nach oben ohne üblicher Hilfsmittel wie einem Kran, sondern lediglich mit Hilfe eines Flaschenzuges. Der Glockenstuhl wurde einmal im Werk zusammengebaut, um sicher zu stellen, dass sämtliche Verbindungen und die Montage unter den erschwerten Bedingungen vor Ort funktionierten. Das Turmgemäuer durfte bei sämtlichen Montagearbeiten nicht belastet werden.



Bauherr Pfarre Bergheim, Bergheim Planung/Statik Franz Mayr, Zimmermeister, Hallwang Ausführung Meiberger Holzbau, Lofer
Foto:Dorfstetter/Meiberger Holzbau

Anerkennung: Duxerstadl

Der Duxerstadl liefert eine Neuinterpretation des Themas „Skihütte“ im traditionsbewussten Bundesland Salzburg. Was sich von außen noch in einer bewusst gewählten traditionellen Gebäudeform in das Naturschutzgebiet einfügt, erhält im Innenbereich eine Neue Qualität der Ausführung. Vom Büro Feuersinger speziell für diese Skihütte entworfene geradlinige und hochwertige Eichenholzmöblierung hebt sich unverkennbar als Kontrast zur rustikalen Hülle ab. Helle, lichtdurchflutete Gasträume sowie verschiedenartige Lichtstimmungen bei Schön- oder Schlechtwetter hinterlassen positive Eindrücke. Eine zeitlose Interpretation der Aufgabe, durch Gegenüberstellung von Alt und Neu.



Bauherr Duxeralm Seilbahnen, Krimml Planung Feuersinger Planung Projektmanagement, Mittersill Ausführung Tischlerei Stolzlechner, Krimml
Foto:Huber



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