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[Neue Holzbrücke
in Kössen/Tirol][Auszeichnung
von LR Sepp Eisl][Von
der Vision zur Version]
[LR Konrad Streiter
Ehrenmitglied von proHolz Tirol]
[Auszeichnung verdienter
Tiroler Persönlichkeiten][Bauen am Wasser]
[proHolz Tirol erweitert
Beratungsangebot]
[3 mal 50: Die Tiroler
Holzwirtschaft feiert][Land
Tirol setzt auf Holzcluster Tirol]
[Textiler Versuchsbau:
"Feuerzelt" mit Stützen aus Holz]
[Holzfreundlichste
Bauordnung Österreichs][Kälber-Iglus in Holzbauweise]
[Holz im Brandfall - Hohe Sicherheitsstandards
für das Bauwesen in Österreich]
[Vision aus Holz][Lärmschutz-Einhausungen
in Holzbauweise] |
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Neue Holzbrücke in Kössen/Tirol
zählt zu den
größten Straßenbrücken aus Holz in Europa
In einer Bauzeit von
weniger als 4 Monaten wurde eine zweispurige Straßenbrücke
der Brückenklasse I mit einer Spannweite von 50,4m errichtet.
Die neue Staffenbrücke in Kössen, im Tiroler Unterland
an der Grenze zu Bayern, wurde am 17. Dezember 2004 eröffnet
und gehört damit zu den größten Straßenbrücken
aus Holz in Europa. Die Staffenbrücke ist ein weiteres Beispiel
für den erfolgreichen Praxisbezug des Holzbaulehrstuhls
an der Universität Innsbruck mit Univ.Prof. DDI Michael
Flach an der Spitze. Dieser Stiftungslehrstuhl für Holzbau,
Holzmischbau und Holzverbundwerkstoffe an der Universität
Innsbruck wurde von proHolz Tirol gemeinsam mit dem Land Tirol
initiiert und hat sich bereits zum wertvollen Impulsgeber für
die Tiroler Forst- und Holzwirtschaft entwickelt.
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Bildnachweis:
Foto: Lex
Archiv: proHolz Tirol |
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Bildnachweis:
Foto: Fred Exenberger
Archiv: proHolz Tirol |
Die Realisierung dieser
Brücke in Holzbauweise ist besonders dem unermüdlichen
Engagement des Landtagsabgeordneten Josef Hechenbichler zu verdanken.
Gemeinsam mit Prof. Flach und DI Exenberger (ZT-Büro Hofmann+Resch+Exenberger)
hat er die politisch Verantwortlichen von der Qualität und
Sinnhaftigkeit einer Holzbrücke überzeugt. Mit Projektarbeiten
von Schülern der HTL-Imst hat DI Exenberger bereits vor
Jahren begonnen im Gemeinderat die Überzeugungsarbeit zu
leisten. Für die Planung und statische Bearbeitung zeichnete
sich das ZT-Büro Hofmann+Resch+Exenberger, beraten durch
Univ.Prof. DDI Michael Flach, verantwortlich.
Technische Informationen zum downloaden
Weitere Informationen bei:
proHolz Tirol
6020 Innsbruck, Meinhardstraße 14
Tel.: 05 90 905-1363; F DW 1312
proholz@holzinformation.at |
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Auszeichnung von LR Sepp Eisl für seine Bemühungen
um die Forst- und Holzwirtschaft in Salzburg
Im Rahmen der mittlerweilen
obligatorischen Klementifeier der Kammer für Land- und Forstwirtschaft
in Salzburg, ein sogenannter forstlicher Erntedank, war ein Programmhöhepunkt
die Auszeichnung von LR Sepp Eisl für seine Bemühungen
um die Forst- und Holzwirtschaft in Salzburg. proHolz Salzburg,
Mitorganisator der Klementifeier, verlieh diese Trophäe
erstmalig. Besonders betont wurden in diesem Zusammenhang auch
die Bemühungen von Sepp Eisl den Bau der kuppelförmigen
Dachkonstruktion der SalzburgArena in Holzbauweise betreffend.

Weitere Informationen erhalten Sie bei
DI (FH) Wolfgang Aigner proHolz
Salzburg
Markt 136, 5431 Kuchl, Tel.: +43(0)6244/30 0 20
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Von der Vision zur Version - Holzgespräche
in Alpbach
In Alpbach, dem
Forum für Holzbau, veranstaltete proHolz Tirol gemeinsam
mit dem aut. architektur und tirol im Rahmen der 36. Bildungswoche
der österreichischen Zimmermeister am Montag, den 17. Jänner
2005 den Vortrag "Von der Vision zur Version". Holz
in Forschung, Lehre und Transfer an der TU Graz und die Auswirkungen
auf den Holzbau anhand ausgeführter Projekte war der Themenschwerpunkt
des Vortragenden Univ.Prof. DI Dr.techn. Gerhard Schickhofer,
Institut für Holzbau und Holztechnologie an der Technischen
Universität Graz. Rund 150 Zimmermeister, Architekten, Vertreter
der Universität sowie Architektur- und Bauingenieurstudenten
nahmen an der Veranstaltung teil.
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v.l.n.r.: NR Georg Keuschnigg, Direktor
Tiroler Bauernbund; Univ.Prof. DDI Michael Flach, Holzbaulehrstuhl
der Universität Innsbruck; Univ.Prof. DI Dr.techn. Gerhard
Schickhofer, Institut für Holzbau und Holztechnologie an
der TU Graz; Ing. Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz
Tirol; DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz
Tirol
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
Das Institut und Kompetenzzentrum
für Holzbau und Holztechnologie an der TU Graz ist ein Knotenpunkt
für das wissenschaftliche Arbeiten und Lehren im Spannungsfeld
zwischen den Wissensgebieten entlang der Strukturhierachiekette
Holz (Nano - Mikro - Makro - Holzbauprodukt - Holzbauwerk), insbesondere
zwischen dem Holzbauprodukt und dem Holzbauwerk. Ein Forschungsschwerpunkt
ist die Dimensionierung von Holzbaustoffprodukten wie z.B. Brettschichtholz,
OSB etc. um beanspruchungsoptimierte Querschnittsformen sowie
Einsatzgebiete zu bestimmen. Der verstärkte Einsatz von
Laubhölzern im Holzbau ist ein weiteres Anliegen des Instituts,
wobei stets das Umsetzungspotenzial und somit der mögliche
Einsatz im Vordergrund steht. Qualitätsmanagement und Konzepte
zur Prüfung der Holzwerkstoffe vor dem Einsatz werden in
diesem Kompetenzzentrum entwickelt.
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Forschungsergebnisse im Bogenbau: Darstellung der dynamischen Beanspruchung im Zusammenhang
mit optimierten Querschnittsformen
Bildnachweis:
Quelle: Institut für
Holzbau und Holztechnologie TU Graz
/ Zuschnitt 12
Archiv: proHolz Tirol |
Univ.Prof. DI Dr.techn.
Gerhard Schickhofer:
"Gerade in einer Zeit, wo zwar von angehobenen und anzuhebenden
Forschungsquoten gesprochen wird (Ziel der Bundesregierung bis
2010: 3% des BIP; gegenwärtig: rund 2,27%), Forschungsgelder
allerdings nur in spärlicher Form im Bauforschungsbereich
ankommen, erscheint es angebracht die Öffentlichkeit darauf
aufmerksam zu machen, dass nur eine innovative Bauforschungstätigkeit
eine dauerhaft funktionierende Infrastruktur gewährleisten
und verbessern kann, denn Bauforschung wirkt nachhaltig. Aus
diesem Grunde gibt es an der TU Graz den Forschungsschwerpunkt
'Advanced Construction Technology and Innovative Geotechnical
Engineering'. Des weiteren wird an der Etablierung einer Forschungsplattform
'Bau' gearbeitet."
Univ.Prof. DI Dr.techn. Gerhard Schickhofer
_ Studium des Bauingenieurwesens an der TU Graz
_ seit 1990 am Institut für Stahlbau, Holzbau und Flächentragwerke
tätig
_ 1994 Promotion an der TU Graz mit dem Dissertationsthema Starrer
und nachgiebiger Verbund bei geschichteten, flächenhaften
Holzstrukturen
_ seither Aufbau zahlreicher Forschungsschwerpunkte, wie z.B.
Holz-Massivbauweise, Sortierung und Festigkeit,
Holz im Brückenbau
_ seit 1. Oktober 2004 Institutsvorstand des neugegründeteten
Instituts für Holzbau und Holztechnologie an der TU Graz
Weitere Informationen bei:
proHolz Tirol
6020 Innsbruck, Meinhardstraße 14
Tel.: 05 90 905-1363; F DW 1312
proholz@holzinformation.at |
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LR Konrad Streiter Ehrenmitglied von proHolz Tirol
proHolz Tirol Vorstand wiedergewählt
Am 23. November
2004 hat die Generalversammlung von proHolz Tirol an LR Konrad
Streiter die Ehrenmitgliedschaft verliehen. LR Streiter war maßgeblich
in die Vorbereitungen zur Gründung des Vereins proHolz Tirol
im Jahr 1998 involviert. Insbesondere zeichnete er sich für
die groß angelegte Holzenquete 1997 am Grillhof in Vill
verantwortlich, die den entscheidenden Impuls für die Vereinsgründung
gab. Als Mitglied der Generalversammlung von proHolz Tirol hat
er seither die erfolgreiche Entwicklung dieser Plattform der
Tiroler Forst- und Holzwirtschaft stets mit Interesse verfolgt
und nachhaltig unterstützt.
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v.l.n.r.:
DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol;
Ing. Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol; LR Konrad
Streiter
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
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LR Konrad Streiter mit dem
Vorstand von proHolz Tirol
v.l.n.r.:
DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol;
Mag. Siegfried Köck, Vorstandsmitglied proHolz Tirol; Ing.
Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol; LR Konrad
Streiter; BH Dr. Dietmar Schennach, Vorstandsmitglied proHolz
Tirol; Vizepräsident Josef Heim, Vorstandsmitglied proHolz
Tirol
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
Die Umsetzung des Stiftungslehrstuhls
für Holzbau, Holzmischbau und Holzverbundwerkstoffe an der
Fakultät für Bauingenieurwesen der Universität
Innsbruck (Stifter: Land Tirol und proHolz Tirol), ein Meilenstein
für proHolz Tirol und damit auch für einen noch stärkeren
Wirtschafsfaktor Holz, wurde von LR Streiter erfolgreich mitinitiiert
und gemeinsam mit LH Stv. Eberle 2002 umgesetzt. Damit hat das
neue Ehrenmitglied von proHolz Tirol besonders nachhaltig und
zukunftsweisend zur weiteren Entwicklung im Sinne der Forst-
und Holzwirtschaft in Tirol beigetragen.
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LR Konrad Streiter mit dem
Vorstand von proHolz Tirol
v.l.n.r.:
DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol;
Ing. Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol; LR Konrad
Streiter; BH Dr. Dietmar Schennach, Vorstandsmitglied proHolz
Tirol; Vizepräsident Josef Heim, Vorstandsmitglied proHolz
Tirol
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
Gleichzeitig hat die Generalversammlung
von proHolz Tirol am 23. November bei Neuwahlen die Vorstände
bestätigt. Vorstandsvorsitzender bleibt Innungsmeister der
Tiroler Zimmermeister Ing. Hermann Wurm. Das Land Tirol wird
weiterhin durch den Bezirkshauptmann von Reutte, Dr. Dietmar
Schennach vertreten, die Forstwirtschaft durch den Vizepräsidenten
der Landeslandwirtschaftskammer Josef Heim. Die Tiroler Säge-
und holzverarbeitende Industrie sowie die Wirtschaftskammer Tirol
werden weiterhin von Mag. Siegfried Köck im proHolz Tirol-Vorstand
vertreten.
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LR Konrad Streiter mit dem
Vorstand von proHolz Tirol
v.l.n.r.:
Mag. Siegfried Köck, Vorstandsmitglied proHolz Tirol; DI
Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol; Ing.
Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol; LR Konrad
Streiter; BH Dr. Dietmar Schennach, Vorstandsmitglied proHolz
Tirol; Vizepräsident Josef Heim, Vorstandsmitglied proHolz
Tirol
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
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Auszeichnung verdienter Tiroler Persönlichkeiten
Der Vorstand von
proHolz Tirol und der Landeshauptmann von Tirol
DDr. Herwig van Staa haben am 8. November 2004 im Sportzentrum
Telfs zwei Persönlichkeiten, die sich um die Tiroler Forst-
und Holzwirtschaft verdient gemacht haben, ausgezeichnet.
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v.l.n.r.:
DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol;
BH Dr. Dietmar Schennach, Vorstandsmitglied proHolz Tirol; Ing.
Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol; Alt-Bgm. Helmut
Kopp, Telfs; LH DDr. Herwig van Staa; Bgm. Markus Eberle, Tannheim;
Bgm. Dr. Stephan Opperer, Telfs
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
Die Tiroler Forst-
und Holzwirtschaft ist neben dem Tourismus ein starker Wirtschaftsfaktor
in Tirol und ist gleichzeitig mit dem Tourismus stark verflochten.
Die Förderung entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Holz ist somit eine wesentliche Investition in die Zukunft des
Wirtschaftsstandortes Tirol. Holz, ein Produkt der Natur, erzielt
seit jeher hohe Sympathiewerte und die Erlebnisfabrik Wald zählt
als Sauerstoffproduzent und Erholungsraum besonders in der heutigen
Zeit zu den kostbarsten Gütern. Auf technischer und emotionaler
Ebene überzeugt der Baustoff Holz schon seit Jahrhunderten.
Das Naturprodukt aus dem
Wald hat sich als verlässlicher und technisch stets weiter
entwickelbarer Bau- und Werkstoff in der Holzarchitektur und
als innovativer Impuls in Wirtschaftsstrukturen etabliert. Traditionelle
Arbeitsbereiche im Handwerk und Gewerbe wie auch aus der aktuellen
Forschung entwachsene neue Technologien stellen sich Herausforderungen
am Regionalmarkt wie auch am internationalen Parkett. Holz ist
wettbewerbsfähig. Die Produktionsstrukturen sind bedürfnisorientiert.
Somit bilden rasante Entwicklungen innerhalb der Holzbranche
neue zukunftsorientierte Arbeitsplätze und bewirken in Folge
einen starken Auftritt der Region.
Die Marktgemeinde Telfs
mit heute ca. 13.000 Einwohnern hat sich in den letzten Jahren
dynamisch entwickelt. Telfs hat in den letzten Jahren eine sehr
starke Position in Sachen Holzbau bezogen. Alt-Bgm. Helmut
Kopp bewirkte als Entscheidungsträger maßgeblich
die Realisierung zahlreicher Holzbauwerke. Es bedarf gerade im
kommunalen Bereich an Persönlichkeiten die Zeichen zum Wohl
der Gemeinde setzen. Die Verantwortlichen der Gemeinde, darunter
vor allem Alt-Bgm. Helmut Kopp, erkannten die Notwendigkeit
diverse öffentliche Einrichtungen zu erweitern bzw. neu
zu schaffen. So wurden in den letzten Jahren ein umfassendes
Sportzentrum, ein Einkaufscenter, Schulbauten und Wohnbauten
in Holzbauweise errichtet. Die Entscheidung für den Baustoff
Holz fiel neben der "Wohlfühlatmosphäre"
in erster Linie aufgrund der technischen Vorteile der Holzbauweise,
wie z.B. die äußerst kurzen Bauzeiten. Die Hauptschule
beispielsweise wurde während der Sommerferien Anfang Juli
bis Anfang September in nur 10 Wochen errichtet.

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Aus der ursprünglich
vorgesehenen Sporthalle hatte sich bald schon eine Multifunktionshalle
für Sport, Spiel und Veranstaltungen entwickelt. Hinzu kam
der Wunsch, eine Kunsteisanlage mit zwei Eisplätzen von
30 mal 60 Meter anzuschließen. Holz als High Tech Produkt
verdeutlicht die Leistungsfähigkeit und Präzision in
der Kuppelkonstruktion des Sportzentrums mit einer Dachfläche
von 4000 m².
Bildnachweis:
oben: Quelle:Saurer; Archiv: proHolz Tirol
unten: Foto:Laichner; Archiv: proHolz Tirol |
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Rund 40 Shop-Partner finden
im vor kurzem eröffneten Telfer Einkaufszentrum "Inntalcenter"
Platz. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Besucherfrequenz
von bis zu 7000 Besucher pro Tag, die die Holzatmosphäre
im Einkaufsparadies genießen.
Bildnachweis:
Quelle:Saurer; Archiv: proHolz Tirol |
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Das Katastrophenhilfszentrum
ist das neuerbaute Einsatzzentrum für Gendarmerie, Rettung,
Bergrettung und Feuerwehr in Telfs. Holzkonstruktionen sind im
Vergleich mit anderen Baumaterialien im Brandfall äußerst
sicher und gewährleisten einen hohen Personenschutz. Feuerwehrmänner
ziehen im Brandfall Holzbauten vor, da Holz wesentlich länger
der Feuersbrunst standhält als beispielsweise Stahl und
keine giftigen Ausgasungen freiwerden.
Bildnachweis:
Quelle:Saurer; Archiv: proHolz Tirol |
Zudem hat Telfs bereits
Pionierarbeit in Sachen mehrgeschossiger Wohnbau geleistet. Der
Wohnbau in Schlichtling/Telfs zählt zu den ersten mehrgeschossigen
Wohnbauten in Holzbauweise in Tirol. Der Holzbau ist auch im
privaten Wohnbau im Aufwind, in den letzten drei Jahren wurden
zahlreiche Einfamilienhäuser in Telfs in Holzbauweise errichtet.
Die zweite verdiente Tiroler
Persönlichkeit ist Bgm. Markus Eberle aus Tannheim im
Außerfern. Er initiierte den Bau eines Biomasseheizwerkes
in Tannheim.
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Der Holzbau unterstreicht
die inhaltliche Komponente der Biomasseanlage, denn Holzbauwerke
bieten neben Tragfähigkeit, Brandschutz, Schallschutz und
Wärmedämmung auch in wirtschaftlicher und energetischer
Hinsicht enorme Vorteile. Holz, das durch die Energie der Sonne
wächst, zählt zu den erneuerbaren Energieträgen
und somit setzt die Gemeinde Tannheim auf die Energie der Zukunft.
Bildnachweis:
Archiv: proHolz Tirol |
65% der Haushalte und Tourismusbetriebe der Gemeinde Tannheim
versorgt diese Anlage mit Energie und erspart den Verbrauchern
hiermit rund eine Million Liter Heizöl. Die Gesamtleistung
beträgt insgesamt 6 Megawatt, die Leitungslänge 7,8
km. Der größte Abnehmer, ein Hotelleriebetrieb, bezieht
1,5 Megawatt und erspart sich somit 260.000 Liter Heizöl.
Durch diese Biomasseanlage verbessert Tannheim wesentlich seine
Ökobilanz. Auf dem Weg in die Zukunft ist Holz ein starker
Wegbegleiter für Wirtschaftstreibende und Konsumenten. |
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Bauen am Wasser
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Im Rahmen der Abendveranstaltung
"Bauen am Wasser" fand am 10. November 2004 die Preisverleihung
zum Wettbewerb "Neugestaltung Lanser See - Konzepte in Holzbauweise"
statt. Über 100 Architekten, Professoren, Studenten, Vertreter
der Holzbranche und Vertreter aus der Politik stimmten sich bei
dem Vortrag "Bauen am Wasser" von Architekt Georg W.
Reinberg aus Wien auf das Thema des Abends ein. |
proHolz Tirol organisierte gemeinsam mit dem Stiftungslehrstuhl
für Holzbau, Holzmischbau und Holzverbundwerkstoffe und
dem Institut für Entwerfen/Studio 2 den Wettbewerb "
Neugestaltung Lanser See" als Transferprojekt zwischen Forschung,
Lehre und Wirtschaft.
Die teilnehmenden Teams setzen sich aus Architektur- und Bauingenieurstudenten
zusammen und wurden neben der Betreuung seitens der Universität
von einer Holzbaufirma während des Entwurfsprozess unterstützend
begleitet.
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1. Preis
Restaurant
Bildnachweis 1.Preis:
Foto: Urthaler, Metzler
Archiv: proHolz Tirol |
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Entwurf:
Thomas Urthaler
Tragwerk: Astrid Metzler
Betreuende Holzbaufirma: Zimmermann & Co GmbH aus Wattens |
Jury-Protokoll
Das inhaltliche Programm des Projekts beschränkt sich auf
die essenziellen Funktionen des Ankommens, Umkleidens, Badens,
des Essens und Trinkens. Das funktionelle Konzept entzieht sich
einer programmierten Überfrachtung. Der Umgang mit der Landschaft
überzeugt, der See bleibt der Star. Der lang gestreckte
Gebäudekomplex schmiegt sich an der topografisch richtigen
Stelle in die Landschaft, so dass von selbst der amphitheatralische
Aspekt unterstrichen wird.
Ein Weg wird hinter dem Gebäude vorbeigeführt, trotzdem
wird eine Durchsicht durch den Komplex auf den See gewährt.
Die Architektur besticht durch die elegante, klar liegende Form
und die gute Höhenschichtung mit einzigartigen Aufenthalts-
und Aussichtsräumen. Für die Konstruktion bietet sich
Holz als ausgezeichneter Werkstoff an. Insgesamt wird das Projekt
in unangestrengter Weise allen Beurteilungspunkten gerecht.
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Konstruktion
/ Astrid Metzler
Die Konstruktion besteht auf Grund der kurzen Spannweiten aus
einem einfachen Tragsystem aus Deckenplatte und Stützen.
Das geplante Restaurant setzt sich aus Räumen auf mehreren
Niveaus und mit unterschiedlichen Geometrien zusammen. Diese
werden mit Brettstapelelementen auf Stützen konstruiert.
Entwurf
/ Thomas Urthaler
Wie meine Architektur aussehen soll, stand für mich von
Anfang an fest. Sie soll nicht mit der Natur konkurrieren, sondern
sie ergänzen. Ich wollte eine Art Steglandschaft schaffen
mit vielen Wegen und Plätzen zum Verweilen.
Allein durch eine bessere Anbindung des Sees an die Wanderwege
und durch ein neues attraktives Restaurant am See kann ein ganzjähriger
Seebetrieb gewährleistet werden. Meine Hauptarbeit ist daher
der Entwurf einer Gastronomie, die sich den örtlichen Gegebenheiten
anpasst und sowohl für Badende wie auch für alle anderen
Besucher attraktiv ist.
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Preisverleihung
1. Preis
1.
Reihe v.l.n.r.: Engelbert Holzknecht, Zimmermann & Co GmbH;
Thomas Urthaler, Architekturstudent; Astrid Metzler, Bauingenieurstudentin
2. Reihe v.l.n.r.: Arthur Rhomberg sen., Liegenschaftsvertreter
Lanser See; Univ.Prof. DDI Wolfgang Winter, TU Wien; KommR. DI
Helmuth Fritz, Vorsitzender des Stiftungsbeirates zum Holzbaulehrstuhl;
Univ.Prof. Dr. Joachim Moroder, Institut für Entwerfen/Studio
2; DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol;
Ing. Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol; Univ.Prof.
DDI Michael Flach, Holzbaulehrstuhl
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
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Anerkennung
Austrian Refugee Center mit Seebühne
Entwurf:
Harald Konrad Malzer
Tragwerk: Josef Taferner
Betreuende Holzbaufirma: DACH & FACH Holzbau GmbH aus Polling
Bildnachweis Anerkennung
Austrian Refugee Center:
Foto: Malzer
Archiv: proHolz Tirol |
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Konstruktion
Immer schon wurde im Holzbau die natürliche Qualität
des Holzes - sich biegen und formen zu lassen - unterschlagen.
Bei diesem Projekt versuchen wir dem Holz jene Natürlichkeit
und freie Gestaltbarkeit zurückzugeben.
Dass dies mit ausgeklügelter Statik und Holzbauweise einhergehen
musste, versteht sich von selbst. Dennoch kommen bei dieser Seebühne
altbewährte Bootsbauverfahren zum Zug, welche noch von Noah
selbst stammen könnten. |
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Entwurf
Nach dem Ende der Eiszeit und der darauf folgenden Sintflut sehe
ich die lange verschollen geglaubte Arche an diesem Ort gestrandet.
Gebaut um Leben vor einer nahenden Bedrohung zu retten. Am Lanser
See entsteht eine Arche, welche der Schönheit und Ruhe der
Umgebung die nötige Energie entzieht, um geflüchteten
und bedrohten Menschen aus aller Welt eben diese wieder zuzuführen.
Es entsteht ein Zentrum für Rehabilitation und Vergangenheitsbewältigung
von Flüchtlings- und Kriegstraumata (siehe Lageplan) zusammen
mit einem Berührungspunkt der ansässigen Bevölkerung
bei der Suche nach Erholung und Badevergnügen. Die Seebühne
bildet die kommunikative Schnittstelle in diesem Konzept. Die
Bühne ist frei gestaltbar und passt sich den individuellen
Bedürfnissen der sich und ihre Lebensumstände darstellenden
Akteure an.
Die Größe der Seebühne wurde für 250 Zuschauer
konzipiert. Der "Orchestergraben" ist ausgelegt auf
Kammerorchestergröße. Sogar die Vorführung cineastischer
Genüsse vor schönem alpinen Ambiente ist vorstellbar.
Bei Badebetrieb dient sie auch als zusätzliche Bade- und
Sonnenplattform. Kurzum, die kommunikative Basis für das
ARC soll quer durch alle Bevölkerungsschichten jedem etwas
bieten. |
Jury-Protokoll
Programmiert spannt das Projekt einen Bogen von der Eiszeit über
die Arche Noah bis zur Gegenwart und thematisiert das Wundenheilen
und die Rehabilitation auf überraschende Weise. Die landschaftlichen
Achsenbezüge wirken eher strapaziert und nicht wirklich
nachvollziehbar. Die zentrale Aussage, die in den See abgesenkte
Bühne, ist vom Typus und der Erlebniswelt ein hoch interessantes
Projekt.
Konstruktiv kann die Seebühne nur als Kraftakt bezeichnet
werden. Eine Umsetzung aus dem Leichtbaustoff Holz ist als äußerst
aufwändig einzustufen.
Die Anerkennung gebührt dem spannenden Konzept. Die Konstruktion
stellt für den Holzbau eine besondere Herausforderung dar.
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v.l.n.r.:
DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol;
Univ.Prof. Dr. Joachim Moroder, Institut für Entwerfen/Studio
2; KommR. DI Helmuth Fritz, Vorsitzender des Stiftungsbeirates
zum Holzbaulehrstuhl; Univ.Prof. DDI Michael Flach, Holzbaulehrstuhl;
Harald Konrad Malzer, Architekturstudent; Univ.Prof. DDI Wolfgang
Winter, TU Wien; Karl-Heinz Eppacher, DACH & FACH Holzbau
GmbH; Ing. Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
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Anerkennung
AGATHE Erlebnispfad & Seerestaurant
Entwurf:
Igor Campana, Franz Xaver Wegleitner
Tragwerk: Werner Töchterle, Rupert Christofoletti
Betreuende Holzbaufirma: DACH & FACH Holzbau GmbH aus Polling
Bildnachweis Anerkennung
AGATHE Erlebnispfad & Seerestaurant:
Foto: Campana, Wegleitner
Archiv: proHolz Tirol |

Jury-Protokoll
Inhaltlich bietet das Projekt einen Erlebnispfad mit mehreren
Stationen sowie einem Bauwerk, das rein der Gastronomie dient.
Die skulpturelle Geste des Schattendaches aus Rundholz, über
das gleichzeitig ein Weg über das Restaurant führt,
wird wegen der perfekten Modellausführung und der grafischen
Darstellung mit hoher Qualität gewürdigt. Auch wenn
die Führung des Weges über das Dach weit hergeholt
scheint, wirkt das Gesamtbauwerk beeindruckend. Die Konstruktion
aus Rundholz braucht in Bezug auf die Dauerhaftigkeit in dieser
Ausführung besondere Maßnahmen.
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Entwurf
Harmonisch geht das Gebäude eine Verbindung mit der Landschaft
ein. Die feingliedrige Konstruktion soll die Blicke auf sich
ziehen und erlaubt jedoch im selben Moment großzügige
Durchblicke. Durch den Steg und die offene Konstruktion wirft
die Sonne atemberaubende Schatten auf die Besucher. Sanft erhebt
sich die aufgelöste Tragstruktur und endet, scheinbar schwebend,
an ihrem höchsten Punkt.
Der Besucher befindet sich einerseits unter einem schützenden
und sehr filigranen Dach und andererseits unter einer gewaltigen
Konstruktion, welche die wirkenden Kräfte erahnen lässt. |
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1.
Reihe v.l.n.r.: Andreas Plunser, DACH & FACH Holzbau GmbH;
Igor Campana, Architekturstudent; Franz Xaver Wegleitner, Architekturstudent
2.
Reihe v.l.n.r.: Univ.Prof. DDI Wolfgang Winter, TU Wien; Werner
Töchterle, Bauingenieurstudent; KommR. DI Helmuth Fritz,
Vorsitzender des Stiftungsbeirates zum Holzbaulehrstuhl; Univ.Prof.
Dr. Joachim Moroder, Institut für Entwerfen/Studio 2; DI
Rüdiger Lex, Geschäftsführer proHolz Tirol; Ing.
Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol; Univ.Prof.
DDI Michael Flach, Holzbaulehrstuhl
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
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v.l.n.r.: Univ.Prof. DDI Wolfgang
Winter, TU Wien; DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer
proHolz Tirol; Ing. Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender proHolz
Tirol; KommR. DI Helmuth Fritz, Vorsitzender des Stiftungsbeirates
zum Holzbaulehrstuhl
Bildnachweis:
Foto: Garber
Archiv: proHolz Tirol |
Die
Preisträger sowie alle Einreichungen werden in der umfassenden
Broschüre zum Wettbewerb vorgestellt. Die Broschüre
ist auf Anfrage kostenlos bei proHolz Tirol,
Tel.: 0590905-1363, proholz@holzinformation.at
erhältlich.
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Begrüßung |
Ing. Hermann Wurm
Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol |
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Vortrag |
Architekt Georg W. Reinberg, Wien |
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Geboren 1950
Studium der Architektur in Wien und Syracuse N.Y.
seit 1982 selbständige Tätigkeit
1984 Gründung der ARGE Architekten Reinberg-Treberspurg
von 1990 bis 98 Reinberg-Treberspurg-Raith
bisher 70 Bauten der Solararchitektur realisiert
seit 1997 Gastprofessor an der Donauuniversität in Krems
- Solararchitektur
seit 1999 Lehrauftrag an der TU Graz - Solares Bauen
diverse Lehraufträge
Holzbau - Projekte (Auswahl):
Büro und Werkstätten in Weidling der Fa. Biotop
Behinderten-Tagesstätte Obergrafendorf der Caritas St. Pölten
Bürobau und Reihenhäuser in Gleisdorf
Feriensiedlung in Jois
Feuerwehr in Tattendorf |
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Preisverleihung |
durch Juryvorsitzenden Univ.Prof. DI Wolfgang
Winter, TU Wien
und KommR. DI Helmuth Fritz, Vorsitzender des Stiftungsbeirats
zum Holzbaulehrstuhl |
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proHolz Tirol veranstaltete mit dem Stiftungslehrstuhl
für Holzbau, Holzmischbau und Holzverbundwerkstoffe und
dem Studio 2 für Entwerfen an der Baufakultät der Universität
Innsbruck den Wettbewerb Neugestaltung Lanser See - Konzepte
in Holzbauweise für StudentInnen der Studienrichtungen
Architektur und Bauingenieurwesen in Zusammenarbeit mit Tiroler
Holzbaufirmen. |
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Jury |
Ing. Walter Haas, Vizebürgermeister Lans
DI Thomas Huter, Bauingenieur, Innsbruck
DI Konrad Merz, Tragwerksplaner, Dornbirn
Christian Rhomberg, Liegenschaftsvertreter Lanser See
DI Helmut Reitter, Architekt, Präsident der Kammer der Architekten
und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg, Innsbruck
Univ.Prof. DI Wolfgang Winter, Architekt, Bauingenieur, Wien |
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Ausstellung |
11. bis 19. November im Foyer des Architekturgebäudes,
Technikerstr. 13, Montag - Freitag 08:00 bis 19:00 Uhr |
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proHolz Tirol erweitert Beratungsangebot
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DI
(FH) Herwig Senfter, Jahrgang 1977, verstärkt seit Oktober
2004 als Holzfachberater das Team von proHolz Tirol. |
Nach
dem Besuch der Handelsakademie in Lienz absolvierte Hr. Senfter
den Fachhochschulstudiengang Holztechnik und Holzwirtschaft in
Kuchl/Salzburg. Neben der langjährigen Tätigkeit im
elterlichen Betrieb, einer Tischlerei und Sitzmöbelerzeugung
in Osttirol, sammelte er im Bereich Kundenbetreuung und Marketing
umfangreiche Erfahrung bei einem führenden österreichischen
Holzwerkstoffhersteller. Der primäre Aufgabenbereich von
Hr. Senfter bei proHolz Tirol ist die holzfachliche Beratung
von Konsumenten, Architekten, Baufachleuten etc. Einen besonderen
Schwerpunkt werden die Beratung und das Lobbying für Holz
bei Bürgermeistern und Baureferenten der Gemeinden bilden.
Bis Ende 2005 ist der Aufgabenbereich von DI (FH) Senfter unter
dem Titel "Technisches Marketing / Holzfachberatung"
in ein Interreg III-Projekt mit der Region Belluno/Italien integriert. |
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3 mal 50: Die Tiroler Holzwirtschaft feiert
proHolz
Tirol gratulierte gemeinsam mit der Innung der Tiroler Zimmermeister
im Rahmen der Fachgruppentagung der Zimmermeister auf der Innsbrucker
Herbstmesse 2004 drei im Wirtschaftsleben äußerst
erfolgreichen Persönlichkeiten: Reinhard Binder, Franz Binder
GmbH, Fügen, Univ.Prof. DI Michael Flach, Holzbaulehrstuhl
an der Universität und DI Thomas Huter, Fa. Huter &
Söhne, Innsbruck, feierten in den vergangenen Wochen ihren
50. Geburtstag.
Reinhard
Binder
ist in Führungsposition im Familienbetrieb Franz Binder
GmbH in Fügen, einem der bedeutendsten holzverarbeitenden
Betriebe im europäischen Raum. Zusätzlich engagiert
sich Reinhard Binder seit Jahren in den Interessensvertretungen
auf Landes- und Bundesebene. Als Mitglied des Stiftungsbeirats
zum Holzbaulehrstuhl sind ihm Forschung und Lehre auch im Hinblick
auf die Ausbildung von Architekten ein großes Anliegen.
Die Umsetzung einer zeitgemäßen Holzwerbung durch
proHolz ist Reinhard Binder sehr wichtig. Hierfür steht
er stets als kompetenter und konstruktiver Gesprächspartner
zur Verfügung.
Univ.Prof.
DI Michael Flach
steht seit Wintersemester 2002 an der Spitze des von proHolz
Tirol gemeinsam mit dem Land Tirol initiierten und finanzierten
Stiftungslehrstuhls für Holzbau, Holzmischbau und Holzverbundwerkstoffe
an der Baufakultät der Universität Innsbruck. Der Holzbaulehrstuhl
etablierte sich unter der Führung von Univ.Prof. Flach zum
wertvollen Impulsgeber für die Tiroler Forst- und Holzwirtschaft
sowie für die Holzbauszene in Tirol allgemein. Durch seine
gewinnende Art hat sich Michael Flach in Tirol rasch eingelebt
und ist vor allem für die Vertreter der Holzwirtschaft ein
gesuchter und geschätzter Ansprechpartner.
Innungsmeisterstv.
DI Thomas Huter
ist neben seiner führenden Tätigkeit im Betrieb Huter
& Söhne ein sehr engagierter Vertreter der Holzwirtschaft
in Fachorganisationen und Verbänden der Wirtschaftskammer
auf Bundes- und Landesebene, besonders im österreichischen
Holzleimverband. Zusätzlich engagiert er sich im Stiftungsbeirat
zum Holzbaulehrstuhl und als kooptiertes Vorstandsmitglied bei
proHolz Tirol. Seine besonnene Art wird bei Entscheidungsfindungen
in den Gremien hoch geschätzt.
proHolz
Vorstandsvorsitzender und Landesinnungsmeister Ing. Hermann Wurm
und Stiftungsbeiratsvorsitzender des Holzbaulehrstuhls KommR.
DI Helmuth Fritz hoben das Engagement und die Leistungen der
drei "Fünfziger" in ihren Ansprachen besonders
hervor.

Foto: Garber
Vorstand von proHolz Tirol mit den drei "Fünfzigern"
(v.l.n.r.):
BH Dr. Dietmar Schennach, Vorstandsmitglied proHolz Tirol; Mag.
Siegfried Köck, Vorstandsmitglied proHolz Tirol; Reinhard
Binder, Franz Binder GmbH in Fügen; Ing. Hermann Wurm, Vorstandsvorsitzender
proHolz Tirol; Univ.Prof. DI Michael Flach, Holzbaulehrstuhl
Universität Innsbruck; Dr. Heinz Lemmerer, Geschäftsführer
der Innung der Zimmermeister; Innungsmeisterstv.
DI Thomas Huter, Huter & Söhne in Innsbruck; KommR. Helmuth Fritz, Stiftungsbeirat
Holzbaulehrstuhl; DI Rüdiger Lex, Geschäftsführer
proHolz Tirol |
Weitere Informationen bei Holzcluster
Tirol |
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Land Tirol setzt auf Holzcluster Tirol
LHStv.
Ferdinand Eberle zweifelt nicht daran, dass der Holzcluster Tirol
erfolgreich sein wird und geht davon aus, dass die Einbindung
des Holzclusters in die bestehenden Clusterstrukturen der Tiroler
Zukunftsstiftung noch in diesem Jahr positiv beurteilt werden
kann.
Mit dieser Grundaussage reagiert LHStv. Eberle auf die positiven
Signale aus der Forst- und Holzwirtschaft hinsichtlich der Etablierung
eines Holzcluster Tirol, die im Rahmen eines Pressegespräches
am Freitag in der Wirtschaftskammer Tirol vorgestellt wurden.
Das Land Tirol unterstützt den Aufbau des Clusters finanziell,
mit dem Ziel, die Wertschöpfung in den Betrieben zu erhöhen.
Hansjörg Neuschmied, Vorstandssprecher des Holzcluster Tirol,
weist darauf hin, dass mittel- bis langfristig der Aufbau von
nachhaltigen Clusterstrukturen für die Tiroler Forst- und
Holzwirtschaft eminent wichtig ist. Erfolgsversprechend ist hierbei
vor allem eine verstärkte horizontale und vertikale Vernetzung
zwischen den Unternehmen. Holzbauunternehmer Karl Schafferer,
Vorstandsvorsitzender der erfolgreichen Holzbau-Kooperation htt15,
kann die Bedeutung von Kooperationen für den wirtschaftlichen
Erfolg nur unterstreichen. Er erhofft sich durch die Zusammenarbeit
im Rahmen des Holzcluster Tirol vor allem eine verstärkte
Nutzung von Synergien entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Holz.
Die Basis des Holzclusters bilden detaillierte Analysen, primär
basierend auf einer Studie der Universität Innsbruck zum
Stellenwert der Tiroler Forst- und Holzwirtschaft sowie einer
umfangreichen Fragebogenaktion, durchgeführt vom Holzcluster
Tirol. Erste vom Holzcluster initiierte bzw. unterstützte
Projekte zeigen deutlich das Potential und den Nutzen für
die Unternehmen, der aus der Clusterarbeit resultiert.

Gesprächspartner beim Pressegespräch
(v.l.n.r.):
Karl Schafferer (Vorstandsvorsitzender htt15); LHStv. Ferdinand
Eberle (Land Tirol); DI Rüdiger Lex (GF proHolz Tirol /
Holzcluster Tirol); Hansjörg Neuschmied (Vorstandssprecher
Holzcluster Tirol);
DI Wolfram Allinger-Csollich (Projektmanager Holzcluster Tirol) |
Foto: Garber |
Weitere Informationen bei Holzcluster
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Textiler Versuchsbau: "Feuerzelt" mit
Stützen aus Holz
Das Institut für Konstruktion
und Gestaltung entwickelte unter der Leitung von Univ. Prof.
Dr. Ing. Eda Schaur und Dipl. Ing. Günther Filz, architektur
wima in Kooperation mit dem von proHolz Tirol gemeinsam mit dem
Land Tirol initiierten Stiftungslehrstuhl für Holzbau an
der Universität Innsbruck eine vorgespannte, feuerfeste
Zeltkonstruktion in der Größe von 8x8 Metern.
Im Rahmen der Übungen zum Pflichtfach Konstruktion und Gestaltung
errichteten Architekturstudenten, die in den vergangenen Semestern
teilweise in Zusammenarbeit mit österreichischen Firmen
dieses Projekt erarbeiteten, in nur zwei Tagen die Zeltkonstruktion
mit Stützen aus Holz am Universitätsgelände.
Ein
solches Zelt wurde erst durch die Entwicklung eines besonders
feuerfesten Gewebes durch eine österreichische Firma möglich.
Bei diesem Versuchsbau im Maßstab 1:1 handelt es sich zugleich
um einen Prototypen. Der Versuchsbau ist laut Institut für
Konstruktion und Gestaltung äußerst geglückt
und vielversprechend. Von mehreren
Seiten (Studenten, Architekten, Bauingenieuren und Dekanat) kamen
mehr als nur positive Rückmeldungen. Zitat Dekan: "
einer der schönsten und elegantesten Versuchsbauten seit
Existenz des Instituts für Konstruktion und Gestaltung
"
Da an der Universität künftige Architekten ausbildet
werden, ist die praktische
Erfahrung, die die Studenten mit dem Errichten eines Versuchsbaues
sammeln, von
großer Bedeutung. |
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Presseaussendung von LR Sepp Eisl (Salzburg)
vom 10. Mai 2004
Holzfreundlichste
Bauordnung Österreichs
Erster Schritt zur Verringerung der Diskriminierung
Die EU hatte in ihrer Stellungnahme Ende März 2004 keine
Einwände gegen den Salzburger Entwurf für eine holzfreundlichere
Bauordnung erhoben, LR Eisl wird diesen kommen-de Woche in die
Regierung und in weiterer Folge in den Landtag einbringen. "Im
Ressort von LR Dr. Maria Haidinger wurde hier ein hervorragender
Entwurf für mehr Möglichkeiten des Holz-Einsatzes erarbeitet",
so LR Sepp Eisl dazu, "jetzt ist der Salzburger Landtag
am Zug, diese "Holzfreundlichste Bauordnung Österreichs"
rasch zu beschließen. Damit können wir den Baustoff
Holz endlich seiner Vielfalt und Bedeutung gerecht einsetzen.
Holz ist ein ökologischer Baustoff, der auch in Sachen Raumklima
und Wohnkomfort absolut unschlagbar ist. Und eine verstärkte
Nutzung des Rohstoffes Holz hilft unseren Wäldern und stärkt
die heimische Wirtschaft."
- Brandwiderstandsklassen statt Unbrennbarkeit
- Kostensenkung beim Kleinwohnhaus aus Holz
- Viertes Vollgeschoß in Holzbauweise
... mehr
(gesamte Presseaussendung als WORD-Dokument) |
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INNOVATION:
Kälber-Iglus in Holzbauweise
Nur
wenn die "Kinderstube" stimmt, kann aus einem Kalb
auch eine gesunde und leistungsfähige Kuh werden. Die Kinderstube
stimmt dann, wenn für das Kalb die bestmöglichen Aufzuchtbedingungen
geschaffen werden. Und mit dem neu entwickelten Kälber-Iglu
in Holzbauweise ist es gelungen, sich von den am Markt vorhandenen
Konkurrenzprodukten gleich in mehrerlei Hinsicht abzuheben.
Denn
charakteristisch für die Kälber-Iglus in Holzbauweise
ist
- der
hohe Qualitätsanspruch, den die aus heimischen Lärchenholz
gefertigten Iglus garantieren,
- die
hohe Dauerhaftigkeit durch die verwendeten Materialien
- die
Nutzung eines nachwachsenden und heimischen Rohstoffes, der keinen
Abfall erzeugt, zur Gänze recyclebar ist und keinerlei Belastung
für die Umwelt darstellt,
- die
optimale optische Integration in das vom Wald geprägte Landschaftsbild,
- das
optimale Klima durch die Möglichkeit des Holzes, Feuchtigkeitsunterschiede
auszugleichen und durch die lichtundurchlässigen Eigenschaften
des Holzes sowie
- die
leichte Zerlegbarkeit durch ein modulares Bausystem und die damit
verbundene platzsparende Lagerung.
Erprobt
und erwiesen
Kälber-Iglus in Holzbauweise sind im Innenbereich außerordentlich
sauber und leicht zu reinigen. Dies bedeutet in Folge nicht nur
gesunde und saubere Kälber, sondern auch eine entsprechende
Zeitersparnis und Arbeitserleichterung, wie dies in mehreren
Feldversuchen mit insgesamt 6 Prototypen nachgewiesen werden
konnte.
Unter
anderem stand auch ein Prototyp bei Fam. Wörndl (vlg. Hoitzlbauer)
in Lamprechtshausen. Frau Gerlinde Wörndl berichtete, "dass
sich die Kälber in den Iglus aus Holz
- auffallend
wohl fühlten und permanent sehr agil waren,
- die
Iglus im Innenbereich außerordentlich sauber waren und
- die
Kälber nachweislich mehr Milch tranken und dadurch auch
mehr Gewicht auf die Waage brachten (102 Kilo nach 3 Wochen)".
Besichtigungsmöglichkeit
besteht in der Landtechnikhalle in Bergheim. Weitere Informationen
erhalten Sie bei proHolz Salzburg.

Kälber-Iglu
in Holzbauweise das Kalb zeigt sich ganz offensichtlich
sehr zufrieden;
Foto: Aigner; Archiv: proHolz Salzburg Tirol |
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Holz im
Brandfall - Hohe Sicherheitsstandards für das Bauwesen in
Österreich
Ein
Brand entsteht meistens im Innenbereich eines Gebäudes,
z.B. durch defekte elektrische Anlagen, unsachgemäßen
Umgang mit Feuer etc. Die Inneneinrichtung entzündet sich.
Die Flammen breiten sich - unabhängig ob die Wände
aus Beton, Holz oder Ziegel bestehen - an den am leichtesten
entzündbaren Gegenständen und entsprechend der damit
zusammenhängenden Hitzeentwicklung aus. Gefahr für
Menschen besteht im Brandfall vor allem durch freiwerdende Rauchgase,
zum Beispiel aus verbrennenden Kunststoffen wie sie z.B. bei
Sitzmöbeln verwendet werden.
Brandschutz
zum Schutz von Personen und Sachwerten ist eine generelle Anforderung
an das Bauwesen - unabhängig vom Konstruktionsmaterial.
In der Regel hängt die Brandgefahr also stark von der Einrichtung
und vom Nutzerverhalten ab und nicht vom Bauwerk selbst. Obwohl
Holz ein brennbares Material ist, hat es im Brandfall - besonders
bei statisch beanspruchten Holzkonstruktionen - durchaus Vorzüge.
Holz zeichnet sich durch einen gleichmäßigen, berechenbaren
Abbrand (für Fichte 0,65 mm/min) aus. Dabei schützt
die Außenschicht durch Verkohlung den inneren Bereich des
Holzquerschnitts. Diese Kohleschicht verzögert durch ihre
geringere Wärmeleitfähigkeit den Abbrand erheblich.
Ein plötzliches Versagen des Materials, wie dies beispielsweise
bei Stahl- oder Stahlbeton vorkommt, kann bei Holz in den meisten
Fällen ausgeschlossen werden. Da in unseren Breiten eine
ausreichende Dimensionierung gefordert ist, tritt das Versagen
einer Holzkonstruktion also erst spät ein, begleitet von
warnenden Knackgeräuschen. Feuerwehrleute wissen dies im
Ernstfall zu schätzen.
Der
moderne Holzbau erfüllt beim Brandschutz bei Beachtung der
gesetzlichen Bestimmungen ebenso wie andere konventionelle Baustoffe
höchste Sicherheitsvorschriften.
Wichtig
sind wie bei allen Gebäuden und bei allen Baustoffen eine
genaue Detailplanung und eine saubere handwerkliche Ausführung.
Nach einer "Faustformel" für den privaten Brandschutz
gehört in jedes Einfamilienhaus - unabhängig vom Baumaterial
- mindestens ein Feuerlöscher, der an einer leicht zugänglichen
Stelle montiert ist. Optimal ist die Platzierung von Feuerlöschern
auf jeder Etage. Eine zusätzliche Deckenmontage von Rauchmeldern
in den Schlaf- und Wohnräumen sowie im Kellergeschoss ist
ideal.
Im
November 2000 wurde in Mauterndorf im Lungau im Rahmen eines
Großbrandversuches das Abbrandverhalten von Holz und die
Temperaturentwicklung nach einem 60 minütigen Vollbrand
aufgezeichnet (Aufsicht durch das IBS).
Die
Grafik spiegelt das Ergebnis wider: Der Abbrand betrug nach 60
min exakte 3,6 cm, das sind 0,6 mm/min. Ein Wert, der in der
fachspezifischen Literatur in Bezug auf das Abbrandverhalten
von Holz nachgelesen werden kann. Weiters betrug die Temperaturerhöhung
auf der dem Feuer abgewandten Holzoberfläche lediglich 9,3
°C, und dies bei einer durchschnittlichen Temperatur im Brandraum
von 930 °C. Das heißt, ein Brand lässt einen Nutzer
auf der dem Feuer abgewandten Seite im wahrsten Sinne des Wortes
kalt.
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Fotos bzw. Grafik: DI Wolfgang Aigner
Grafik basiert auf den Daten des im November 2000 durchgeführten
Großbrandversuches in Mauterndorf im Lungau. |
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Feuerwehrleute konnten die geringe
Temperaturerhöhung auf der dem Feuer abgewandten Holzoberfläche
nicht glauben und wollten dies mit den eigenen Händen erfahren.
Nähere Informationen bei proHolz Tirol bzw. proHolz
Salzburg |
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Holz
brennt - ein heißes Thema
Alles
über den feuerspeienden Drachen und die kleine Maus ....
ein Text von
DI (FH) Jürgen Dobler, proHolz Steiermark
Alle Jahre wieder ...so fährt auch heuer seit Jahresbeginn
die ARGE Baumassiv wieder eine Kampagne gegen den Holzbau: Die
Fernsehwerbung, wo der feuerspeiende Drache die Holzhäuser
abheizt; ein Prof. Schneider der TU-Wien, der dem Holz-Planer
"Kriminalität" vorwirft und dem Holzhausbewohner
"Lebensgefahr" unterstellt; und neuerdings auch noch
der Branddirektor der Stadt Wien, der mit einer kleinen Maus
ein Höllenfeuer auslöst!...
Bisher
galt die Meinung in der Holzwirtschaft, dass sich die Argumente
dieser Mitbewerber selber (dis)qualifizieren, dass wir weiterhin
unsere Vorteile bewerben und niemanden schlecht reden müssen.
Doch die Maßnahmen werden massiver (im Gegensatz zum Ziegel).
Mit einer eigenen Brandschutz-Studie, die eine dreijährige
Entwicklung hat, tritt Prof. Schneider österreichweit an
alle zuständigen Landesstellen inkl. Landesräte, Presseabteilungen
und Sparten des Baugewerbes, "um unser hohes Sicherheitsniveau
nicht zu gefährden."
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Richtig
ist:
Holz brennt, aber kontrolliert langsam. Holz schützt sich
im Brandfall selbst. Durch Bildung einer Holzkohleschicht wird
verhindert, dass die hohen Temperaturen bis in den Holzkern vordringen.
Stahl z.B. verliert ab 350°C seine Tragfähigkeit: Eine
Temperatur, die innerhalb von 3-5 Minuten bei einen Vollbrand
erreicht ist. |
Der Brandwiderstand von Holzbauteilen ist berechenbar: Weichholz
brennt 0,7mm/min und Hartholz brennt 0,5mm/min langsam ab. Damit
kann jeder Querschnitt auf die geforderte Brandwiderstandsfähigkeit
berechnet und dimensioniert werden (zB F60)
Über 85% der so genannten Brandtoten erleiden tödliche
Rauchgasvergiftungen aufgrund stark qualmender Raumausstattungen
wie Möbel, Vorhänge, Bodenbeläge usw., wobei es
dem Brand noch völlig gleich ist, ob das Gebäude aus
Holz oder Ziegel besteht.
Der Mensch ist F3, dh. er überlebt max. drei Minuten im
Rauchgas. Ein normales Haustelefon reicht aus, um ein Einfamilienhaus
so zu verqualmen, dass kein Mensch darin überleben kann!
Es gibt bisher keinen Nachweis, dass in Holzgebäuden mehr
Personen durch Brand zu Schaden kommen als in Massivbauten!
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Der
erste Wohnungsbrand (Zeitungsartikel) in einem Grazer 3-geschossigen
Holzwohnbau, ausgelöst durch Rauchen im Bett, ging genauso
aus, wie in einem Massivbau. Der Bewohner wurde über Balkon
und Drehleiter gerettet, die Wohnung gelöscht und wieder
saniert. Es war keine Nachbarwohnung betroffen und lt. Wohnbaugenossenschaft
kam die Sanierung günstiger als im Massivbau. Die Feuerwehr
wusste nicht einmal, dass es sich um einen Holzbau handelte und
trotzdem war kein Wasserschaden für die darunter gelegenen
Wohnungen zu verzeichnen. |
Gleiches bestätigen auch Großbrandversuche z.B. in
England.
Feuerwehrmänner löschen lieber ein Holzgebäude
als alles andere, denn Holz warnt noch akustisch, bevor es endgültig
zusammen bricht.
Ein Realversuch für den F60-Nachweis von Brettsperrholz
(Santner Holz KG) mit 12cm Dicke zeigt nach 60 Minuten Vollbrand
(>1000°C im Innenraum) nur eine Temperatuerhöhung
um 9,5°C auf der Außenseite der Massivholzwand. Wo
ist hier der Drache und die Maus?!? |
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Vision aus
Holz - ein
Symbol der Verbindung der Länder Tirol und Kärnten
Der Beginn der Entwurfsüberlegungen
war die Schaffung einer
spannenden, gleichwertigen Verbindung beider Länder mit
dem Bau einer Brücke.
Eine Fahrradbrücke, die als Symbol
der Verbindung zweier Länder und als Imageträger dient.
Eine Fahrradbrücke, die über den Fluss führt und
die abgeschnittenen Ortschaften Pirkach und Ötting an das
Radwegenetz Toblach - Marburg anbindet.
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Der Bewegung des Flusses folgend verbindet
die Brücke beide Länder durch ein symbolisiertes, sich
über den Fluss schwingendes Tor. |
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Durch den ansteigenden, geschlossenen Bogen
verlangsamen
durchreisende Radfahrer ihr Tempo und werden logisch in den
Richtungswechsel eingebunden. Der geschlossene Teil des Bogens
liegt, das Ende des jeweiligen Bundeslandes symbolisierend, am
Boden auf. |
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Die Schale leitet Radfahrer auf die Brücke
und begleitet sie über den Fluss. Durch ihre Drehung öffnet
sich die Schale bereits nach einem Drittel hin zum Nachbarland
und mit dem Schwung des Tragwerkes im Rücken, setzt man
die Reise fort.... |
Das Projekt erhielt den 1. Preis bei einem
geladenen Wettbewerb
Auslober waren die Länder Kärnten und Tirol.
Architektur: Team Architekt Steinklammer
(Dipl.-Ing. Georg Steinklammer, Dipl.-Ing. Julia Dobnig, Dipl.-Ing.
Klaus Seirer, Dipl.-Ing. Stefan Thalmann)
Statik: Dipl.-Ing. Stephan Tagger
Weitere Informationen erhalten Sie bei
proHolz Tirol
Meinhardstraße 14, 6020 Innsbruck, Tel.: +43(0)512/5310-1363 |
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Lärmschutz-Einhausungen
in Holzbauweise
Dass Lärmschutz-Einhausungen
auch mit dem genialen Baustoff Holz realisiert werden können,
zeigt eine von proHolz Salzburg in Auftrag gegebene Planung,
die von Herrn DI Dr. techn. P. Wörle in Kooperation mit
DI R. Rosenfelder, beide Graz, erarbeitet und im Rahmen einer
Veranstaltung den Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft,
Straßenverwaltung, etc. vorgestellt wurde. Verschiedenste
Varianten liefern hinsichtlich Ökonomie, Ökologie,
techn. Machbarkeit, Lärmschutz und Ästhetik hervorragende
Ergebnisse. Ein Prototyp entlang der A 10 Tauernautobahn soll
realisiert werden.
Während der Einsatz von Holz für
Lärmschutzwände eine Selbstverständlichkeit darstellt,
ist der Einsatz von Holz für Lärmschutz-Einhausungen
noch ein Novum. Die Notwendigkeit danach ergibt sich jedoch aufgrund
des permanent steigenden Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen
steigenden Lärmbelastung für die Anrainer. Lärmschutz-Einhausungen
sind in sich komplett geschlossene Bauwerke und erreichen somit
eine höhere Reduktion des Luftschallpegels als Lärmschutzwände,
die nach oben hin offen gestaltet sind. Bei den Holzkonstruktionen
macht man sich die mehrschichtige und schwingende Bauweise ("Prinzip
biegeweicher Schalen") zu Nutzen, die die Schallwellen zum
Brechen bringt und damit den Lärmpegel auf ein für
den Menschen absolut verträgliches Maß reduziert.
Wesentlich beim Projekt von proHolz Salzburg ist die Qualität
des Lärmschutzes. Es handelt sich nicht um gleichsam überdachte
Lärmschutzwände, sondern um richtige Lärmschutztunnel
mit einem sehr hohen Maß an Lärmminderung.
Ein ganz wesentlicher Punkt ist auch die
Tatsache, dass Lärmschutzbauten nicht nur den lärmschutztechnischen
Anforderungen entsprechen müssen, sondern auch den optischen
und ästhetischen Erfordernissen, damit die Beeinträchtigung
des Landschaftsbildes auf ein geringes Maß reduziert wird.
Die Leichtigkeit der Konstruktion in Holzbauweise
führt sogar soweit, dass auch der Bau von Einhausungen auf
Brücken möglich ist, die hinsichtlich ihrer Statik
ursprünglich nicht für Einhausungen vorgesehen waren
und auch nicht wesentlich mehr belastet werden dürfen.
Bei der Wahl der Konstruktionsart wurde
darauf geachtet, dass
heimische Betriebe der Holzbranche die Produktion der dafür
notwendigen
Holzelemente übernehmen können. Dies stellt somit einen
ganz wesentlichen Vorteil für die heimische Volkswirtschaft
dar.
Die im inneren verwendeten Oberflächen zeichnen sich dadurch
aus, dass die Wartung und Reinigung eine sehr geringe ist bzw.
Beschädigungen mit äußerst geringem Aufwand in
kürzester Zeit wieder herstellbar sind. Ein ganz wesentlicher
Punkt ist auch die sehr schnelle Bauzeit, die sich aufgrund des
hohen Vorfertigungsgrades der Holzelemente ergibt und den Verkehrsfluß
nur kurzfristig beeinträchtigt.
Die brandschutztechnischen Anforderungen wurden im Vorfeld mit
Herrn Ing. Peherstorfer vom Institut für Brandschutztechnik
u. Sicherheitsforschung in Linz (IBS) geklärt, sodass abgesehen
von einzelnen Detaillösungen eine grundsätzliche Realisierbarkeit
gegeben ist.
Selbstverständlich sind diese Einhausungen
auch für Straßen anderer Kategorien und für Eisenbahnen
adaptierbar.
DI (FH) Wolfgang Aigner, proHolz Salzburg
Fotos: proHolz Salzburg
 |
Computeranimation einer Lärmschutz-Einhausung
in Holzbauweise für z.B. einen Brückenabschnitt |
Mit großem Interesse und Zuspruch verfolgten Entscheidungsträger
aus dem öffentlichen Bereich und Fachexperten die Vorstellung
von Lärmschutz-Einhausungen in Holzbauweise. Der Obmann
des Landtagsklubs der ÖVP, Werner Roßmann, bedankte
sich bei proHolz Salzburg für den außerordentlichen
Einsatz, mit dem dieses über die Grenzen Salzburgs hinaus
so bedeutende Projekte verfolgt wird.

Im Bild von links:
Labg Mag. Michael Neureiter, Vizepräs. der LWK Hermann Schwärz,
DI Dr. techn. Pius Wörle, Bgm. Alfred Pfeifenberger, Klubobmann
LAbg. Werner Roßmann, DI Franz Lanschützer, Obm. des
BWV Salzburg Rudolf Rosenstatter, DI Robert Rosenfelder, Mierl,
DI Christian Honeger, DI Alexander Walcher
Text/Planunterlagen zum Downloaden:
Einleitung
S1-5
2_Variante3_6-8
3_Variante4_9-11
4_Variante5_12-14
5_Querschnitt_Variante45_15
6_Variante6_16-17
7_Gesamtplan_Variante3-6_18
8_Bauphysikalischer_Bericht_19-21
9_Auswertung_Schalldämmung_22-23
Weitere Informationen erhalten Sie bei
proHolz Salzburg
Markt 136, 5431 Kuchl, Tel.: +43(0)6244/30 0 20 |
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Internetredaktion
e-mail: proholz@holzinformation.at |
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